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Projekt: Wildgehege

Bauprojekt: Okal-Fertighaus in Königswinter

Kategorie

Grundstück

Bilder vom Grundstück

noch ein bisschen was fürs Auge 😊

Direkter Blick vom oberen Ende:

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Der Blick vom Weg am hinteren Ende (links Grundstück, rechts Pferdewiese):

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Noch mal der Weg ein Stück weiter zurück:

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Von oben vom Waldrand aus:

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Wald:

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Panorama:

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Die Grundstückssuche oder: Warten, bis es „Klick“ macht?

Ich hatte es schon zu Beginn einmal erwähnt.. Ursprünglich schwebte mir ein Grundstück vor, das so groß sein sollte, dass sich ein Aufsitzmäher lohnt. 😏

Davon habe ich mich schnell verabschiedet, ebenso von dem Gedanken an „alten Baumbestand“, der immer mit schwang, wenn es um Bestandsimmobilien ging. Man kann halt nicht alles haben.

Was waren also die Voraussetzungen?

– min. 500 qm
– ländlich gelegen aber nicht total ab vom Schuss
– Breitbandanbindung
– nicht zu nah an der Autobahn
– fahrbare Entfernung zur Arbeit
Wir haben also ab 500 qm geschaut, örtlich so Ca. 15 km ums Büro herum, allerdings nur auf „der richtigen“ Rheinseite.;)

Zwei Dörfer weiter zu unserer jetzigen Wohnung befindet sich das Neubaugebiet „am Limperichsberg“. Hier kommen wir jeden Morgen auf dem Weg zur Arbeit vorbei und wir fanden die Ecke von der Lage her sehr attraktiv. Das Gebiet umfasst (schätze ich) ca. 200 Grundstücke, von denen 41 von der Stadt Königswinter verkauft werden.

Die Internetpräsenz ist gar nicht übel.. Man sieht sofort, welche Grundstücke noch zu haben sind und welche nicht und was sie kosten (leider schreibt die Stadt nicht dazu, dass zum Kaufpreis noch die Straßenbaukosten dazu kommen).

Wir hatten von den verbliebenen Grundstücken fünf ins Auge gefasst. Nach einer Besichtigung vor Ort blieb noch eins übrig, dass wir nicht übel fanden.
Das ganze Gebiet ist sehr hügelig und viele Grundstücke haben eine enorme Hanglage, andere liegen unten in der Senke wo sich im Zweifelsfalle das ganze Wasser sammelt…
Es blieb also ein Grundstück über, 800 qm, preislich daher aber leider schon etwas über unserer Schmerzgrenze.

Es gibt noch viele weitere schöne Ecken dort, aber die privaten Verkäufer sind leider nicht organisiert. Auf eine Anzeige in der lokalen Zeitung kam leider auch null Reaktion.

Wir haben also weiter gesucht. Was man da alles für eine Scheisse sieht! Von totaler Nordausrichtung bis zu Grundstücken fürs Steilhangklettern!
Ich will hier nicht zu weit ausholen, daher beschränke ich mich auf meine Lieblingsanekdote:

Grundstück in Thomasberg, 100.000€

Das Exposé kommt. Auf dem Bild: eine Schallschutzwand.

In den Eckdaten: 5-6 m zur A3 und zur ICE-Trasse.

Im Text: „da die A3 und die ICE-Strecke Köln – Frankfurt für die Bewohner des Siebengebirges zum täglichen Leben dazu gehören, kann man dies schwerlich als Lärmbelästigung bezeichnen“

Äh.. Ja.

Stellenweise war die Suche echt frustrierend, so dass wir irgendwann den Radius noch etwas erweitert haben Richtung Unkel, aber auch hier hat nichts so richtig überzeugt.

Wir sind beide nicht von hier, aber es hat sich dann recht schnell abgezeichnet, dass das Siebengebirge im Allgemeinen und Königswinter/ Bonn im besonderen unsere Wahlheimat ist – so sehr, dass die Vorstellung, auch nur nach Windhagen oder Hennef zu ziehen von uns mit Skepsis betrachtet wurde.

Ein Kollege sagte zu uns wir würden irgendwann „das Richtige“ finden, es würde schon Klick machen.. Mit sowas habe ich als alter Skeptiker gar nicht gerechnet, wir wollten eigentlich nur etwas, mit dem wir uns arrangieren können.

Irgendwann bin ich morgens auf dem Weg zur Frühschicht aus einem Impuls heraus durch den Limperichsberg gefahren – und da standen zwei neue Schilder.

1. Grundstück zu verkaufen von privat

2. Werbung für eine Baumschule

Ich habe dann bei der Nummer auf dem ersten Schild angerufen, aber wie ich bei 1031 qm erwartet habe, überstieg der Preis unser Budget bei weitem.

Zusätzlich war ich auf der Homepage der Baumschule und habe dem Herrn eine Mail geschickt und gefragt, ob er ein Grundstück zu verkaufen habe oder jemanden kennen würde..
Die Antwort kam prompt: seine Mutter verkauft ein Grundstück.

Am nächsten Tag haben wir uns dann mit ihm getroffen und – ich war selbst überrascht – es hat Klick gemacht!

653 qm sind eine ganz gute und stemmbare Größe.

Es liegt fast ganz oben am Limperichsberg, wenn wir das richtig einschätzen nach vorne (Berg) und nach hinten (Pferdewiese) unverbaubar, bei gutem Wetter mit Blick auf den Kölner Dom. 🙂

Der Garten wird süd-östlich ausgerichtet sein, die Terrasse ums Eck von Süd-Osten nach Westen. Wir werden ca. 10 Minuten weniger zur Arbeit fahren als jetzt.

Hier findet ihr den Übersichtsplan der Stadt. Unser Grundstück liegt an der Planstrasse D oder auch künftig am Rehweg (ich liebe den Namen 😊).

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Was ist also der Haken? (Jedes Grundstück hat einen…)

Das Grundstück liegt etwas oberhalb der Straße, weshalb wir mit Keller bauen müssen (man darf den natürlichen Geländeverlauf nicht verändern). Das ist an sich nicht verkehrt denn wir finden dass ein Keller zu einem Haus dazu gehört, aber das macht es natürlich noch mal etwas teurer.

wie man auf dem Bild sieht ist der Schnitt etwas eigenwillig, aber damit kommen wir klar.

Der letzte und gravierendste Abstrich bleibt der Preis. Der ist ne Ecke höher als wir anfangs kalkuliert hatten, aber das hier ist UNSER Grundstück! Und mal ehrlich – am Grundstück ändert man nie wieder was!

Lange Rede gar kein Sinn:

Ich kann jedem nur empfehlen, nicht aufzugeben, etwas Geduld zu haben, sich nicht zu früh zufrieden zu geben, und vielleicht auch mal unkonventionelle Wege einzuschlagen.

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