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Projekt: Wildgehege

Bauprojekt: Okal-Fertighaus in Königswinter

Monat

Dezember 2016

Außenbeleuchtung!! :)

Wir haben Außenbeleuchtung!! 🙂
Neun mal diese kleinen, niedlichen Würfel hier:

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Männer und die Vorstellungskraft

Wir haben heute noch mal über Farben gesprochen.. und weil mein Männe sich mal wieder nicht vorstellen kann, wie das aussehen könnte, habe ich heute mal Fotos gemacht, um das digital einzufärben…
Die Fotos sehen aber so irgendwie schon so geil aus, dass ich sie euch nicht vorenthalten mag:

„Rohbauabnahme“ oder: wie man sich einen gewissen Ruf erarbeitet 

So am Mittwoch hatten wir dann unsere Rohbauabnhame – endlich darf Okal die Rechnung stellen! 😊 

Die Urlaubsvertretung von unserem Bauleiter war also da, sogar pünktlich zum vereinbarten Termin…

Ich vermute ja fast, der Herr ist auch der heimliche Deeskalationsmanager.. er hat wirklich nen guten Eindruck gemacht (ok, das hatte der andere Herr auch – wir sind einfach zu nett und zu leicht zu beeindrucken wie es scheint), sich auch die Zeit genommen, alle Punkte aus dem Gutachterprotokoll mit uns durch zu sprechen und zu erklären.

Soweit passt das alles, eben bis auf die Pläne im Keller, die ja noch ausgetauscht wird.. irgendwann. 

Allerdings war er etwas sagen wir „verwundert“ darüber, dass bei uns estrich eingebaut wurde, obwohl noch kein Gaszähler verbaut ist und folglich die Heizung nicht läuft.

Jetzt sollen wir „ein bisschen unterstützen“ mit unserem baulüfter. Zu schade, dass der Baustromkasten abgeklemmt wurde, als die Hausanschlüsse gemacht wurden, aber noch kein Stromzähler verbaut ist 😔 

Habt ihr mal versucht, zwischen Weihnachten und Neujahr einen Handwerker zu bekommen? Ein Ding der Unmöglichkeit.

Jetzt will der Vertreterbauleiter zusehen, dass direkt in der kw1 ein gaszähler verbaut wird, damit wir die Feuchtigkeit aus dem estrich raus bekommen 😔 

Auch wenn mir das menschlich leid tut, bin ich geneigt darum zu bitten, dass dieser Vertreter unser Projekt übernimmt.

Interessant war, dass er zum Abschluss sowas sagte wie „ich habe schlimmeres erwartet“. Wir haben uns bei Okal also offenbar mittlerweile einen Ruf erarbeitet. 😏 
Zusätzlich war Mittwoch noch einer der zwei Radio- und Fernsehtechniker meines Vertrauens da und hat uns eine Satschüssel aufs Dach gebaut 😊 da hatten wir auch richtig Glück. Einen Tag später war das komplette Dach mit Raureif überzogen.
Heute kam dann noch die Rechnung für die Fliesen im Erdgeschoss mit Verweis auf Lieferung Anfang / Mitte Januar 😱😱😱

Wir hatten Ende Januar ausgemacht und haben jetzt zwei Wochen Verzug. Lies sich aber sehr unkompliziert regeln.

Was sich leider nicht verschieben lässt ist der Einsatz unseres Handwerkers. Jetzt hoffen wir dass das irgendwie so passt, dass wir dann im Februar zumindest schon ins ober- und Erdgeschoss rein können.

Nach dem Familienbesuch…

Wir waren heute kurz am Haus.

Wir haben jetzt Strom, Gas, Wasser und Telefon im Haus 😊
Der Hof ist wieder zu geschüttet..

Im Erdgeschoss ist estrich drin… oben – keine Ahnung. Mussten erst den Schlüssel beim Tiefbauer abholen…
Mal schauen ob Okal sich morgen noch äußert – wir hatten ja eine Frist gesetzt, dass wir bis morgen einen aktualisierten Bauzeitenplan haben wollten.. ich glaube noch nicht dran 😏 

Von Optimisten und dem Jahresabschluss oder: fragen kann man ja mal

Heute nur eine kurze Anekdote:

Das Telefon klingelt. Eine Dame von der Okal Finanzabteilung.

Sehr freundlich war sie, das definitiv.

Aber ihr Anliegen.. „Ihr Rohbau… also der ist ja fertig.. aber es gab ja noch keine Rohbauabnahme.. dürfen wir Ihnen trotzdem schon mal die Rechnung schicken?“
Ich habe sie dann ebenso freundlich darauf hin gewiesen, dass wir da noch eine vorsichtig betitelt „Mängelliste“ haben, und diese doch vorher gerne erledigt wüssten. Dass außerdem unser Bauleiter Ende letzter Woche sagte, sein Vertreter würde sich mit uns in Verbindung setzen, um einen Termin zwischen den Feiertagen zu vereinbaren (noch nicht passiert).

Wenn dann also die Rohbauabnahme und die Beseitigung aller Mängel vollzogen ist, dürfen sie natürlich auch gerne die Rechnung stellen..^^

Na ja, versuchen kann man es ja mal.. 😏 

Bewegte Bilder – auch wenn sie etwas ruckeln ;)

Hab hier noch was für euch…

Leider hat mein eher schlecht als recht zusammen gezimmerter Kameramast etwas gewackelt.. aber ich finde das Video ist trotzdem ganz gut geworden. 

Wir haben noch ein Video vom Tiefbau und ein unvollständiges vom Kellerbau – da hat die Kamera leider Aussetzer gehabt 😒 aber mal schauen ob sich da noch was retten lässt.

Aber hier das Wichtigste:

Stelltag 1 und 2:

Bilder bei Tageslicht 

Der Vermesser war da und diesmal (nachdem wir zwei mal darum gebeten haben) hat er auch den hinteren Grenzpunkt markiert..

Lange war es ruhig..

…jetzt endlich ein Update.
Ich musste erstmal schauen, was ich euch zuletzt erzählt habe. Ich habe mich ganz bewusst zurück gehalten, weil wir bei Okal etwas in der Schwebe hingen, und ich will ja niemanden vorverurteilen – bisher wurde ja immer nach gebessert…

Der Text wird etwas länger.. ich warne nur schon mal vor.

Ich denk aber ich bin jetzt an einem Punkt, wo ich ruhigen Gewissens mal wieder was erzählen kann.


Der letzte stand war ja, dass im Keller diese Plastikfolie verlegt und Teile der Heizung und Belüftung montiert wurden.

Unser Okal-Bauleiter hat uns dann per Email (es war ein Donnerstag) kontaktiert um einen Termin für die Rohbauabmahme zu machen. Sein Vorschlag war: Dienstag Nachmittag oder Freitag. 

Unsere Antwort: Dienstag ist super, wie wäre es um 14 Uhr?

Zu diesem Termin haben wir dann auch unseren Sachverständigen von Bauherrenschutzbund bestellt. Er kam auch – unser Bauleiter nicht. Gut – eine Rückmeldung hatte er ja auch nicht gegeben. 🙄 unser Sachverständiger ist dann in Ruhe alleine durchs Haus und hat alles dokumentiert, was ihm aufgefallen ist. Das Protokoll dazu bekamen wir dann samstags. Der Freitag war verstrichen, ohne dass wir was von unserem Bauleiter gehört haben.

Ihm haben wir dann am Montag das Mängelprotokoll weiter geleitet mit der Bitte um Stellungnahme plus noch ein paar Fragen in der Mail selbst. 

Das Protokoll beinhaltet ein paar kleinere Sachen, aber eben auch zwei größere, die wir dringend geklärt haben wollten.

  • Punkt 1: die Folie im Keller. Laut Hersteller soll diese eben verlegt sein, und sollte der Untergrund nicht eben sein, muss die Unebenheit mit Styrodur oder ähnlichem ausgeglichen werden. Bei uns war weder das eine noch das andere der Fall. Unter der Folie verlief ein Teil der Elektroverkabelung. 
  • Punkt 2: die Rohbauabnahme konnte eigentlich keine Rohbauabnahme sein, da innen schon alles mit Gipskarton verkleidet war. (Hier hört man ein wenig raus, dass der Herr vom Bauherrenschutzbund kein Fan von Fertighäusern ist. 😉 ein wenig ist das natürlich der Bauweise geschuldet.) hier tauchte dann die Frage auf, ob bei den Steckdosen in der Außenwand die Dampfsperre durchbrochen wurde – denn es null Folie erkennbar, weder am Rand der Steckdosenlöcher noch dahinter noch daneben… 

Zur Erklärung für alle, die – wie ich vorher – nicht wissen, was eine Dampfsperre ist:

„Die Dampfbremse ist ein Bauteil mit einem definierten Wasserdampfdiffusionswiderstand, das ein Diffundieren von Feuchtigkeit aus der warmen Innenraumluft in die Wärmedämmung eines Gebäudes behindert, damit sich innerhalb der dahinterliegenden Bauteile (besonders der Dämmung) kein schädliches Kondenswasser bildet. Sie kann gleichzeitig die Aufgaben der Luftdichtheitsschicht übernehmen.“

(Wikipedia)

Da kann man sich natürlich eins und eins zusammen zählen und selbst als Laie denken, dass es schlecht ist, wenn Löcher in dieser Folie sind.
Während wir also gespannt auf die Rückmeldung warteten, wurde munter weiter gebaut:


An diesem Punkt, wo die Fußbodenheizung verlegt wurde, waren knapp zwei Wochen ab dem Punkt, wo wir um Stellungnahme gebeten hatten, vergangen. Zahlreiche Emails und Anrufe, wir kamen uns echt schon nervig vor. Einmal hatten wir den Bauleiter tatsächlich ans Telefon bekommen.. er hat sich entschuldigt und gesagt, dass das auch nicht die Art ist, auf die er arbeiten möchte. Glaube ich ihm auch. Ist aber nicht unser Problem als Kunde, wenn Okal seine Mitarbeiter überlastet….

Er versprach also zu antworten. Die Antwort kam…. und zwar auf die vier Fragen in der Mail. Das Protokoll des Gutachters wurde komplett ignoriert. Wir also wieder nach gefragt…

Als der Stand auf den Bildern erreicht war, sind wir dann irgendwann ausgekekst. Wir haben eine Mail an unsere „Projektleiterin“ (Boar über die kann ich gleich auch noch was zum Besten geben! Ich setze das bewusst in „“… da fällt mir dieser Spruch ein: wer glaubt, dass der Abteilungsleiter die Abteilung leitet glaubt auch, dass der Zitronenfalter Zitronen faltet… aber ich schweife ab), den Bauleiter, den Verkäufer und den Vertriebsleiter geschickt und die ketzerische Frage gestellt, wann wir mit einer Antwort rechnen dürfen, und dass es ja in ihrem Sinne wäre, einen eventuellen Rückbau möglichst wenig aufwendig zu halten. Ferner haben wir eine Frist (drei Tage später, bis Donnerstag) gesetzt.

Das Wort „Rückbau“ hat dann wohl doch den einen oder anderen wach werden lassen. 

Reaktion 1: eine wie ich finde äußerst unverschämte Mail der „Projektleiterin“ (warum die so unverschämt ist wird erst klar, wenn ihr bis zum Ende lest. Man muss die ganze Historie betrachten.. aber egal.):

Sehr geehrter Herr K., wir haben ihre Mail erhalten und werden in einer angemessenen Frist antworten.

WTF?! 😳

Reaktion 2: Mail vom Bauleiter. Es sei seine Schuld, er hat den Anhang übersehen (und während der Telefonate auf taub gestellt? Und die anderen drei Mails auch übersehen?!) und wird sich kümmern, der Estricheinbau, der für Freitag geplant war, ist gestoppt.

Super. Also ja schon super – endlich eine Reaktion. Aber eben auch eine Verzögerung.

Irgendwann kam dann mal eine Reaktion auf ein paar der Punkte (eine etwas wirre Ansammlung von PDF-Anhängen)… dann wieder Funkstille.

Heute morgen dann eine Mail vom Bauleiter:

Sehr geehrter Herr K,

der weitere Ablauf ist wie folgt geplant:

19.12.16 Montage Estrich im EG und OG.

Ohne Termin: Demontage der Fußbodenheizung im KG.

OhneTermin: Demontage der Katja-Abdichtungsbahn im KG.

Ohne Termin: korrektur der Elektrokabel auf der Bodenplatte.

Der Zeitplan hat sich aktuell um ca. 2 Wochen verschoden.

Yay.

Immerhin bessern sie jetzt nach, auch wenn das ein Riesen Akt war, da auch nur minimal Bewegung rein zu bringen, und man sich den ganzen Rückbau hätte sparen können, wenn man einfach mal zeitnah reagiert hätte. Alles ein wenig frustrierend. Wir haben grade gedanklich (und vermutlich wird es genau darauf hinaus laufen) die Kündigung der Wohnung um einen Monat nach hinten verschoben.

Heute Abend hat der Bauleiter noch angerufen. Es wird jetzt so laufen, dass es im Erd- und Obergeschoss weiter geht. Hier ist ja auch deutlich mehr an Spachtelarbeiten zu tun. Hoffen wir einfach mal, dass es bei den zwei Wochen bleibt.

Immerhin ist jetzt das Gerüst zu 3/4 abgebaut, so dass der Tiefbauer ran konnte, und wir hoffentlich bald Wasser und Gas und so ins Haus bekommen. Wäre hilfreich wenn der Estrich drin ist und die Heizung hoch heizen muss…

Blöderweise steht noch genau an der Seite ein Gerüst, wo der Tiefbauer das Fundament für die Garage machen muss. Bevor das nicht gemacht und von der Garagenfirma abgenommen ist, können wir die Garage nicht abrufen. 12 Wochen Liefereit. Dadadadummmmm….

Zurück zu unserer Mängelliste:
Man sollte ja meinen, dass eine renommierte Firma wie Okal, die sich als Premiumanbieter ausgibt, hinter ihren Produkten steht und eine solche Fragen- bzw. Mängelliste ohne mit der Wimper zu zucken in der Luft zerreißen kann. Könnte. Vielleicht. Ein bisschen.

Die vage Antwort auf unsere Frage, ob die Dampfsperre nun beschädigt sei (bzw. Überhaupt vorhanden ist – man sieht sie ja nicht) war: das machen wir mit winddichten Steckdosen.

Äh.. was?!?

Wir haben mittlerweile viel recherchiert und das ist wohl tatsächlich bei den meisten die Lösung. So im Nachhinein denke ich mir, wir sind ziemlich naiv an die Sache ran gegangen und hätten das alles vorher recherchieren sollen. 

Nun gut jetzt ist es so – sagt einem natürlich auch keiner vorm Hauskauf. Fällt also in die Kategorie „Dinge die ich beim nächsten mal anders machen würde“. Wenn man nun noch mal ein bisschen guckt stellt man fest, dass keiner, auch die renommierten Hersteller, eine Installationswand anbieten, die ja ein super einfacher Weg wäre, um dieses Problem zu umgehen. Ich frage mich, ob so unbezahlbare Läden wir Huf oder Schwoerer das anbieten…

Na ja es ist jetzt so. Wenn man nur den vw bezahlt, kann man nicht den mercedes erwarten.

Puh. Noch jemand dabei?

Dann kommen wir zum vorerst letzten Punkt meiner Auskotzarie:

Warum unsere „Projektleiterin“ unfähig und scheisse dreist ist:

Es war der Montag vorm Stelltermin, also zwei Tage vorher.

Da kommt eine Mail in der die Dame uns folgendes mitteilt:

  • Sie benötigen jetzt doch den größeren Kran, weil unser Grundstück am Hang liegt (Überraschung!!). Dieser kostet 30 Euro mehr die Stunde. Einsatz 12-14 h plus 2 h Fahrt oder so 
  • Um den Höhenunterschied auszugleichen, brauchen Sie Hölzer. Ich nehme an aus Bankirai oder so, und nur einmal zu verwenden, denn: 450€
  • Ferner sollen wir doch bitte den Kran von der Nachbarbaustelle still legen. Jaaaaa genau, zwei Tage vorher wälzen wir das mal auf den Kunden ab.

Wir haben ihr dann geantwortet, dass wir das grade mal gar nicht verstehen können, da ja sowohl der Architekt als auch der Bauleiter, der Kellerbauer und nicht zuletzt der Vermesser vor Ort waren und das eigentlich nicht übersehen konnten, dass unser Grundstück am Hang liegt. Der Vermesser hat das sogar dokumentiert.

Dann haben wir ihr noch ein Foto vom Baustellenschild der Nachbarn geschickt mit dem Hinweis, dass sie als unser Dienstleister sich gerne darum kümmern und die andere Baufirma kontaktieren können.

Auf diese Mail haben wir bis heute  keine Antwort von der guten Frau bekommen. Deshalb finde ich es auch so unverschämt zu schreiben, sie würden binnen einer „angemessenen Frist“ antworten.

Heute kam dann eine Rechnung. Der Bauleiter hatte ja bei der Kellerabnahme angeboten, dass Okal die Straßensperre beantragt (was beim Keller angeblich nicht möglich war, ich erzählte schon mal davon..) und die Kosten nur eins zu eins an uns weiter reicht.

Diese Straßensperre – wir erinnern uns, unsere Straße geht einmal im Kreis, es wurden also zwei Barken und zwei Schilder aufgestellt – kostet 1500€!!!

Die Mehrkosten für den Kran ebenfalls. Also mal eben 3000€ mehr als geplant. Das finde ich schon reichlich unverschämt. Wir müssen mal in Erfahrung bringen, was die Straßensperre direkt bei der Firma, die das gemacht hat, kostet.
So. Das war es erstmal. Ich lese das jetzt nicht noch mal durch und schaue nach Rechtschreibung und Kontext. 😉

Um nicht so total die miese Stimmung zurück zu lassen, gibt es noch ein paar Bilder. Unser Haus sieht ohne Gerüst richtig nackig aus..

Aber sooooo gut! ☺️☺️☺️


Ach ja, unsere Treppe ist noch immer nicht da, dafür aber dieses Provisorium:


Und unser Tiefbauer hat heute den Hof wieder aufgegraben:

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