Suche

Projekt: Wildgehege

Bauprojekt: Okal-Fertighaus in Königswinter

Monat

August 2015

Kurzes Update: es füllt sich am Limperichsberg

Nabend die Herrschaften!

Nach dem langen Wochenende dass wir in Bastis Heimat waren, sind wir heute mal spaßeshalber durch den Limperichsberg gefahren… „Mal schauen was sich getan hat“

Nachdem sich da seit 2013 eigentlich eher wenig tut, haben wir nicht mit viel gerechnet… Aber oh Wunder:

  • auf den zwei kürzlich frisch angelegten Kellern sind jetzt Erdgeschosse drauf
  • ein Haus dass kürzlich wie ein Pilz aus dem Boden schoss hat jetzt ein Dach
  • eines der Massivhäuser bei dem sich unserer Ansicht nach seit Mai so gar nichts tut bekommt eine Dämmung
  • ein Loch für eine Bodenplatte wird grade ausgehoben
  • eine neue Straße wurde vorbereitet
  • die beiden Grundstücke von der Stadt 40 und 41 oberhalb von unserem werden grade erschlossen, der Bagger war fleißig zu Gange als wir heute da waren

Es geht also langsam voran.. Bin gespannt wie viele Häuser da stehen wenn wir dann (nächstes Jahr) anfangen können zu bauen…

Advertisements

Die Fertighaus-Welt in Frechen

Wer sich für das Thema Hausbau interessiert, sollte der Fertighauswelt unbedingt einen Besuch abstatten.

Hier stehen Fertighäuser von 25 verschiedenen Firmen und in jedem Haus ist ein Büro der jeweiligen Firma eingerichtet, wo man sich direkt beraten lassen kann.

Diese Ausstellungen gibt es überall in Deutschland, da wir aber nur in Frechen waren, werde ich mich auch nur darauf beziehen.

Das erste Mal waren wir ich glaube 2014 dort, lange bevor wir uns ernsthaft mit dem Thema auseinander gesetzt haben.
Wir hatten die Ausstellung von der Autobahn aus gesehen und sind dann im Urlaub spaßeshalber mal hin gefahren. Wir wollten echt nur stöbern.. Hat auch Spaß gemacht, aber man wird natürlich alle Nas‘ lang angesprochen, was man sich so vorstellt.

Wir haben damals echt nur Sightseeing gemacht – im Nachhinein kam uns das aber zu Gute, denn ein einziger Besuch reicht bei weitem nicht! (Es sei denn man geht etwas organisierter vor).

Leider ist es null transparent, welche Firma sich auf welchem preislichen Niveau bewegt. Sie schreiben leider nicht dran „wir sind der Audi und nebenan ist der Dacia“.. 😏

Zwei der Häuser konnten wir von der Optik bzw. Atmosphäre her direkt ausschließen… Irgendwie war es komisch, Überzieher über seine Schuhe ziehen zu müssen, bevor man ins Obergeschoss darf.. 😏

Das waren Luxhaus und Huf, die fallen meiner Einschätzung nach so in die Kategorie „Ferrari“.. Muss man mögen (und bezahlen können).

Bei den beiden erkennt man das noch ganz gut, der Rest ist eher so eine diffuse, graue Wolke..

Ich möchte hier aber auch gar nicht zu sehr ins Detail gehen, auch wenn wir bei dem einen oder anderen Hersteller sagen wir „merkwürdige“ Erfahrungen gemacht haben.
Das muss ja auch nicht heißen, dass diese Firmen schlecht sind. Das heißt erstmal nur, dass wir uns mit Ihnen nicht wohl gefühlt haben. Das ist eine sehr individuelle Sache, die jeder für sich selbst entscheiden muss und das Bauchgefühl muss stimmen.

Meine Empfehlung:

– ein erster Besuch um Eindrücke zu sammeln
– einen Tag sacken lassen und die Homepage studieren (der virtuelle Rundgang ist echt cool gemacht)
– sich zwei Listen machen:
Liste 1: das braucht das Haus unbedingt
Liste 2: das wäre die Traumvorstellung

Das Ergebnis wird sich am Ende irgendwo dazwischen einpendeln.

– sich darüber klar werden, was man bereit ist in Eigenleistung bzw. Eigenregie zu machen..

Vorsicht: bei jeder Firma bedeuten die Ausbaustufen (außer Schlüsselfertig 😉) was anderes!

Klar, googlen hilft vorher natürlich auch, aber zumindest wir haben da bisher nichts gefunden, was einem sagt, wer sich da in welcher Preisklasse bewegt und die Wenigsten (glaube kaum einer außer allkauf) haben Preise auf der Seite.

Ein Kollege von uns hat das ganz clever gemacht:
Er hat sich auf einem Blatt Papier ein Haus skizziert, drauf geschrieben was es haben und wie groß es sein soll und diesen Zettel dann den Verkäufern hin gehalten und gesagt „überschlagt mal“.

Das führt mich direkt zum nächsten Punkt (auch wenn das eigentlich klar sein sollte): bloß nicht direkt was unterschreiben!!!! Und erst recht nicht bei mehreren. Viele bieten Vorverträge an und locken einen mit der Unterstützung bei der Grundstückssuche. Das sind bindende Verträge! Lasst euch nicht bedrängen!

Wir hatten uns anfangs dann drei Firmen ausgesucht, die wir uns etwas genauer ansehen wollten. Eine war uns zu teuer, zwei wirkten gut, eine schien es dann zu werden…
Wir waren schon recht konkret in der Planung (hatten aber noch kein Grundstück), haben uns aber irgendwann mit dieser Firma „überworfen“. Sorry, aber wir reden von der Investition unseres Lebens!! Da behalte ich es mir vor, so viele Fragen zu stellen, wie ich will. Bis alles geklärt ist. Bis ins letzte Detail. Und ich hake nach! Ich bin der Kunde, sie wollen scheisse viel Geld von mir. Wenn ich dann pampige Emails zurück bekomme, weil ich eine Nachfrage stelle, ist das Thema für mich gelaufen.

Wir haben uns dann also noch mal, nach Empfehlungen von mehreren Leuten, mit okal zusammen gesetzt, und sie sind es ja jetzt auch geworden…

Ich kann euch echt nur raten euch nicht von der Euphorie der Situation mit reißen zu lassen. Bleibt kritisch, hinterfragt, schlaft ne Nacht drüber, rechnet alles drei mal durch, und unterschreibt bloß nix voreilig…

Nehmt euch Zeit für den Besuch in der Ausstellung. Und versucht, nicht sonntags hin zu fahren.. 😉

Wenn ihr eine konkretere Vorstellung habt, nehmt es euch ruhig heraus, euch mehrere Angebote machen zu lassen. Irgendwie muss man ja vergleichen können…

Am Ende haben wir es bei okal so gemacht, dass wir Ihnen gesagt haben, was wir wollen und was es kosten darf.
Denke das ist auch die beste Variante, und ein guter Verkäufer wird einem Optionen aufzeigen, wie man es passend machen kann oder, falls dem so ist, einem ehrlich sagen, dass man mit seinem Budget nicht sein Kunde ist.

Bilder vom Grundstück

noch ein bisschen was fürs Auge 😊

Direkter Blick vom oberen Ende:

image

Der Blick vom Weg am hinteren Ende (links Grundstück, rechts Pferdewiese):

image

Noch mal der Weg ein Stück weiter zurück:

image

Von oben vom Waldrand aus:

image

Wald:

image

Panorama:

image

Die Grundstückssuche oder: Warten, bis es „Klick“ macht?

Ich hatte es schon zu Beginn einmal erwähnt.. Ursprünglich schwebte mir ein Grundstück vor, das so groß sein sollte, dass sich ein Aufsitzmäher lohnt. 😏

Davon habe ich mich schnell verabschiedet, ebenso von dem Gedanken an „alten Baumbestand“, der immer mit schwang, wenn es um Bestandsimmobilien ging. Man kann halt nicht alles haben.

Was waren also die Voraussetzungen?

– min. 500 qm
– ländlich gelegen aber nicht total ab vom Schuss
– Breitbandanbindung
– nicht zu nah an der Autobahn
– fahrbare Entfernung zur Arbeit
Wir haben also ab 500 qm geschaut, örtlich so Ca. 15 km ums Büro herum, allerdings nur auf „der richtigen“ Rheinseite.;)

Zwei Dörfer weiter zu unserer jetzigen Wohnung befindet sich das Neubaugebiet „am Limperichsberg“. Hier kommen wir jeden Morgen auf dem Weg zur Arbeit vorbei und wir fanden die Ecke von der Lage her sehr attraktiv. Das Gebiet umfasst (schätze ich) ca. 200 Grundstücke, von denen 41 von der Stadt Königswinter verkauft werden.

Die Internetpräsenz ist gar nicht übel.. Man sieht sofort, welche Grundstücke noch zu haben sind und welche nicht und was sie kosten (leider schreibt die Stadt nicht dazu, dass zum Kaufpreis noch die Straßenbaukosten dazu kommen).

Wir hatten von den verbliebenen Grundstücken fünf ins Auge gefasst. Nach einer Besichtigung vor Ort blieb noch eins übrig, dass wir nicht übel fanden.
Das ganze Gebiet ist sehr hügelig und viele Grundstücke haben eine enorme Hanglage, andere liegen unten in der Senke wo sich im Zweifelsfalle das ganze Wasser sammelt…
Es blieb also ein Grundstück über, 800 qm, preislich daher aber leider schon etwas über unserer Schmerzgrenze.

Es gibt noch viele weitere schöne Ecken dort, aber die privaten Verkäufer sind leider nicht organisiert. Auf eine Anzeige in der lokalen Zeitung kam leider auch null Reaktion.

Wir haben also weiter gesucht. Was man da alles für eine Scheisse sieht! Von totaler Nordausrichtung bis zu Grundstücken fürs Steilhangklettern!
Ich will hier nicht zu weit ausholen, daher beschränke ich mich auf meine Lieblingsanekdote:

Grundstück in Thomasberg, 100.000€

Das Exposé kommt. Auf dem Bild: eine Schallschutzwand.

In den Eckdaten: 5-6 m zur A3 und zur ICE-Trasse.

Im Text: „da die A3 und die ICE-Strecke Köln – Frankfurt für die Bewohner des Siebengebirges zum täglichen Leben dazu gehören, kann man dies schwerlich als Lärmbelästigung bezeichnen“

Äh.. Ja.

Stellenweise war die Suche echt frustrierend, so dass wir irgendwann den Radius noch etwas erweitert haben Richtung Unkel, aber auch hier hat nichts so richtig überzeugt.

Wir sind beide nicht von hier, aber es hat sich dann recht schnell abgezeichnet, dass das Siebengebirge im Allgemeinen und Königswinter/ Bonn im besonderen unsere Wahlheimat ist – so sehr, dass die Vorstellung, auch nur nach Windhagen oder Hennef zu ziehen von uns mit Skepsis betrachtet wurde.

Ein Kollege sagte zu uns wir würden irgendwann „das Richtige“ finden, es würde schon Klick machen.. Mit sowas habe ich als alter Skeptiker gar nicht gerechnet, wir wollten eigentlich nur etwas, mit dem wir uns arrangieren können.

Irgendwann bin ich morgens auf dem Weg zur Frühschicht aus einem Impuls heraus durch den Limperichsberg gefahren – und da standen zwei neue Schilder.

1. Grundstück zu verkaufen von privat

2. Werbung für eine Baumschule

Ich habe dann bei der Nummer auf dem ersten Schild angerufen, aber wie ich bei 1031 qm erwartet habe, überstieg der Preis unser Budget bei weitem.

Zusätzlich war ich auf der Homepage der Baumschule und habe dem Herrn eine Mail geschickt und gefragt, ob er ein Grundstück zu verkaufen habe oder jemanden kennen würde..
Die Antwort kam prompt: seine Mutter verkauft ein Grundstück.

Am nächsten Tag haben wir uns dann mit ihm getroffen und – ich war selbst überrascht – es hat Klick gemacht!

653 qm sind eine ganz gute und stemmbare Größe.

Es liegt fast ganz oben am Limperichsberg, wenn wir das richtig einschätzen nach vorne (Berg) und nach hinten (Pferdewiese) unverbaubar, bei gutem Wetter mit Blick auf den Kölner Dom. 🙂

Der Garten wird süd-östlich ausgerichtet sein, die Terrasse ums Eck von Süd-Osten nach Westen. Wir werden ca. 10 Minuten weniger zur Arbeit fahren als jetzt.

Hier findet ihr den Übersichtsplan der Stadt. Unser Grundstück liegt an der Planstrasse D oder auch künftig am Rehweg (ich liebe den Namen 😊).

image

Was ist also der Haken? (Jedes Grundstück hat einen…)

Das Grundstück liegt etwas oberhalb der Straße, weshalb wir mit Keller bauen müssen (man darf den natürlichen Geländeverlauf nicht verändern). Das ist an sich nicht verkehrt denn wir finden dass ein Keller zu einem Haus dazu gehört, aber das macht es natürlich noch mal etwas teurer.

wie man auf dem Bild sieht ist der Schnitt etwas eigenwillig, aber damit kommen wir klar.

Der letzte und gravierendste Abstrich bleibt der Preis. Der ist ne Ecke höher als wir anfangs kalkuliert hatten, aber das hier ist UNSER Grundstück! Und mal ehrlich – am Grundstück ändert man nie wieder was!

Lange Rede gar kein Sinn:

Ich kann jedem nur empfehlen, nicht aufzugeben, etwas Geduld zu haben, sich nicht zu früh zufrieden zu geben, und vielleicht auch mal unkonventionelle Wege einzuschlagen.

Erste Schritte oder „Ich wollte eigentlich nie bauen…“

Dann will ich euch mal auf den aktuellen Stand bringen:

Wie kam es zum Projekt „Wildgehege“?

Genau genommen sind mein Schatz und ich Opfer unserer Gene. Kürzlich fand Basti einen Artikel in dem es darum ging, dass Paare, deren Eltern in Mietwohnungen wohnen, tendentiell seltener Eigentum anstreben als Paare, die selbst im elterlichen Eigenheim aufgewachsen sind.
Wir können also gar nichts dafür.. 😉

Spaß beiseite:
Für mich war immer schon klar dass ich irgendwann mal ein eigenes Haus mit Garten haben möchte. Zugegeben – mit fortschreitendem Alter werden die Ansprüche realistischer (bzw. sie verschieben sich ;)).

Meine Grundstücksuntergrenze habe ich zB. sehr schnell von „mindestens so groß dass man einen Aufsitzmäher braucht“ (1000 qm) auf 500 qm runter geschraubt. Zum einen will das ja auch alles gepflegt werden, zum anderen müssten wir, um uns sowas leisten zu können, entweder die A3 als Nachbarin in Kauf nehmen oder eine wesentlich längere Anfahrt zum Büro.. Aber zum Thema Grundstück werde ich separat noch mal einen Beitrag verfassen.

Ich wollte übrigens nie bauen 😏
Super Voraussetzung, ich weiß.
Ich habe früher gerne diverse Hausbausendungen geschaut und wenn man die Horrorgeschichten sieht, was da alles schief gehen kann, und dazu noch null Handwerker ist, vergeht einem das schnell…

Ich habe immer mal spaßeshalber nach Häusern gestöbert.. Irgendwann kamen wir an den Punkt wo wir sagten: „ok, das schauen wir uns mal an!“.
Gesagt, getan – Exposé angefordert. Damit war das Haus dann auch direkt wieder raus, denn für das, was noch zu tun war, war es einfach viel zu teuer. Und so ging es eigentlich die ganze Zeit weiter.

Zufällig hatten wir eine Woche Urlaub und sind in die Fertighauswelt in Frechen gefahren. Das kann ich echt jedem empfehlen, der sich für die Themen Neubau, Energieeffizienzhaus bzw. Fertighaus interessiert.

Auf dem Gelände stehen ca. 25 Häuser von verschiedenen Firmen und in jedem Haus ist ein Büro von der entsprechenden Firma eingerichtet (Achtung: an einem Sonntag bei schönem Wetter kommen hier 1800 Leute am Tag durch!).

Auch hierzu werde ich noch mal separat etwas schreiben.

Wir hatten hier sehr schnell Blut geleckt. Hat man sich einmal mit dem Bau eines Energieeffizienzhauses beschäftigt, möchte man keine „Ruine“ aus den 60ern mehr haben, die auch nach einer Kernsanierung (juhu 😏 habe ich erwähnt dass wir keine Handwerker sind?) noch Lichtjahre entfernt ist von zukunftsträchtigen Energieverbrauchswerten.

Wir haben noch ein bisschen weiter nach Bestandsimmobilien geschaut, das aber recht bald eingestellt.

Wir haben also Kassensturz gemacht (ca. 3 mal 😉), unseren finanziellen Rahmen abgesteckt, und uns verschiedene Hausbaufirmen angesehen. (Suprise: auch dazu später mehr. Ich merke jetzt schon was das alles für Kreise zieht und wie viele Gedanken wir die letzten Monate gewälzt haben. Die eine oder andere schlaflose Nacht war dabei, das kann ich euch sagen…)

Die Hausanzeigen wurden also von Grundstücksanzeigen abgelöst.. Was man da alles sieht! Unglaublich..

Am Ende haben wir dann aber doch ein für uns nahezu perfektes Grundstück gefunden und sind jetzt schon wahnsinnig glücklich damit.

Der Vertrag wurde wie gesagt heute unterschrieben, der Hausvertrag letzte Woche.

Nun warten wir auf den Termin mit dem Architekten.. Und dann werden wir sehen ob die momentane Vorstellung unseres Nestes auch so umsetzbar ist…

Spannend.

Projekt „Wildgehege“ ist gestartet!

Hallo ihr Lieben,

Für den Anfang fasse ich mich kurz (keine Sorge, das wird sich bald ändern;)):

Projekt „Wildgehege“ ist offiziell gestartet!

Es kam bisher schon viel Interesse aus unserem Umfeld, so dass ich mich entschieden habe, den Verlauf unseres Baus in diesem Blog zu dokumentieren. Ihr seid herzlich eingeladen zu folgen, euch zu beteiligen, Fragen zu stellen.

Viele Grüße,

Eure Ela

Bloggen auf WordPress.com.

Nach oben ↑